„Birdman“ (2014)

In meinem Rückblick auf das Filmjahr 2015 habe ich auch „Birdman“ als eines meiner Glanzlichter des Jahres gewürdigt, weshalb ich hier auch meine ursprüngliche Kritik von González Iñárritus Film wiederholen möchte.

Der folgende Beitrag erschien erstmals am 19. Februar 2015 in meinem Vorgängerblog Trofis feinste Auslese.

„Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)“ (2014, Alejandro González Iñárritu)

Der gealterte Schauspieler Riggan Thomson (Michael Keaton), der in jüngeren Jahren durch die Darstellung des Superhelden Birdman Berühmtheit erlangte, versucht ein seriöses Comeback am New Yorker Broadway. Wenige Tage vor der Premiere muss er jedoch mit seinen ihn nicht ernst nehmenden Schauspielkollegen (Edward Norton, Naomi Watts, Andrea Riseborough), seiner auf Entzug befindlichen Tochter-Assistentin (Emma Stone), seinem ständig aufs Geld schauenden Produzenten (Zach Galifianakis) und einer ihn verachtenden Theaterkritikerin (Lindsay Duncan) zurechtkommen, während ihn immer stärkere Selbstzweifel plagen. „„Birdman“ (2014)“ weiterlesen

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„Codename U.N.C.L.E.“ (2015)

Ein Kinobesuch war schon lange wieder überfällig und da dieser zur Abwechslung einmal in Gesellschaft erfolgte, wurde es ein Bubenfilm (oder zumindest das, was in meinem Kinoverhalten am ehesten noch einem Bubenfilm gleichkommt). Wobei man mich bitte nicht missverstehen möge: Das Etikett Bubenfilm ist für mich definitiv nichts Negatives, und das Etikett Guy Ritchie trotz Rückschlägen eigentlich immer noch prinzipiell ein Grund, sich einen Film anzusehen.

Ritchies jüngster Film „Codename U.N.C.L.E.“ („The Man from U.N.C.L.E.“) basiert auf der im Englischen gleichnamigen Fernsehserie aus den 1960er-Jahren, die im deutschen Fernsehen unter dem Titel „Solo für O.N.C.E.L.“ lief und die ich zu meiner großen Schande (oder auch nicht) bislang überhaupt nicht kannte. „„Codename U.N.C.L.E.“ (2015)“ weiterlesen